Öl, Olivenöl, Wein und Essig Produkte

Olivenöl ist einer der Lebensmittel mit den meisten einfach ungesättigten Fettsäuren. Vor allem Linolsäure ist enthalten, die der menschliche Körper täglich braucht, um Hormone zu bilden. Vitamin E und Vitamin A sind großer Bestandteil von Olivenöl. Des Weiteren enthält Olivenöl viele Mineralien wie Kalzium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Kalium sowie viele sekundäre Pflanzenstoffe und Spurenelemente. 
Jedes Jahr werden in Griechenland ca. 450.000 Tonnen Öl produziert und 75-80% sind extra natives Olivenöl. Diese Rate rangiert Griechenland, als dass erste Land der Welt.  
Geschmack des Olivenöls wird nicht nur von der Olivensorte bestimmt, sondern auch vom Reifegrad der verwendeten Oliven.
Seit 2011 dürfen Olivenöle laut EU-Verordnung in neun Güteklassen aufgeteilt werden. Das Öl mit der besten Güteklasse heißt „Natives Olivenöl Extra“. Öl darf nur so bezeichnet werden, wenn es kaltgepresst ist, ohne übermäßige Temperatureinwirkungen schonend hergestellt ist und aus erster Pressung gewonnen wird. 
Öl der Güteklasse zwei heißt „Natives Olivenöl“. Dieses unterscheidet sich kaum vom Öl der ersten Güteklasse. Es ist ebenfalls kaltgepresst und ohne große Temperatureinwirkungen hergestellt. Bei diesem Produkt sind jedoch kleine Fehler enthalten, die auf Geschmack und Qualität nur ein wenig Einfluss nehmen.
In Deutschland ist es jedoch nur erlaubt, „Natives Olivenöl extra“ (Güteklasse eins), „Natives Olivenöl“ (Güteklassen zwei) und „Olivenöl“ (Güteklasse sechs) im Einzelhandel zu verkaufen.